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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 14. Mai 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-05-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1AD4-8.

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Chronik

Mittwoch, 14. 5. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Wiener Schnitzler
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Mittwoch, 14. Mai 1930

14/5 Wien.― Tel. mit Suz. Um 10 war sie da;― Berichte aus Paris (sie kam gestern an), geschäftliches (Falconetti, Rémon, Hella, Delamain),― sie hat alles so klug gemacht wie möglich.― Privates, von der Hochzeit u. s. w.― Krokodilportemonnaie zum Geburtstag.― Gute Stunden, bis eins.―

― Von C. P. ein schöner Coupékoffer.―

Zu Tisch O.― Brief Neugebauers wegen des Bildes, auf leichte Erpressung abgesehn.― Wenn es sich um eigne Angelegenheiten handelt, gibts für O. keine Logik und keine Consequenz.―

Suz. telef., liest Briefe vor.

― Telef. mit C. P.;― gleich darauf ein Brief von ihr, gefasst und auch ergreifend;― aber immer wieder ― wegen O… dass ich mit ihr Semmering gewesen … mit besonderer Rücksicht auf ihre Familie; mit „Ultimatum“.― Telef. Antwort.―

Abends zu C. P. Mühselig ― Ich erkläre, auf soz. Rücksichten nicht eingehn zu können;― verlange nur, dass sie vernünftig, logisch sein solle. Sie gibt quasi nach. Mit ihr zu mir; sie nachtm. bei mir, Schweigen, ich begleite sie bald heim.―