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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 17. Juni 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1AF6-2.

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Chronik

Dienstag, 17. 6. 1930

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 17. Juni 1930

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Dienstag, 17. Juni 1930

17/6 Schlimmes Aufwachen; in schweren Angstvorstellungen und Besorgnissen.

Nach tel. mit Suz., und Dora und einem mit C. P. zu Gustav; der wieder einen seiner erschütternden Ausbrüche hat.

Im Auto nach Mödling zu Wildgans. Wegen Gang z. W.;― Besetzung, Termin etc.,― und ev. „Schwestern“. Wir saßen im Garten. Er stellt mich seiner Frau vor; wir speisen aber ohne sie, wegen Erkrankung eines Sohnes (Pleuritis). Von diesem erzählt er mir dann viel; seine schwere (hebephren?) Veränderung im letzten Jahr; über Psychoanalyse und ihre Sünden.― Wildgans eigene Krankheit.― ―

Um 3 hinein (Laxenburger Allee);― zu Suz., die eben an Therese arbeitet. Mir war schwer zu Muth. Sie war schön und gut.―

― Ich las bei ihr etliche schöne Gedichte von Wildg.

Zu Haus schlimme Stunden.

Mit C. P. Kino, „Die Sehnsucht jeder Frau“, Hotel Imperial genachtm.