Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 17. Juni 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-06-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1AF6-2.
17/6 Schlimmes Aufwachen; in schweren Angstvorstellungen und Besorgnissen.
Nach tel. mit Suz., und Dora und einem mit C. P. zu Gustav; der wieder einen seiner erschütternden Ausbrüche hat.
Im Auto nach Mödling zu Wildgans. Wegen Gang z. W.;― Besetzung, Termin etc.,― und ev. „Schwestern“. Wir saßen im Garten. Er stellt mich seiner Frau vor; wir speisen aber ohne sie, wegen Erkrankung eines Sohnes (Pleuritis). Von diesem erzählt er mir dann viel; seine schwere (hebephren?) Veränderung im letzten Jahr; über Psychoanalyse und ihre Sünden.― Wildgans eigene Krankheit.― ―
Um 3 hinein (Laxenburger Allee);― zu Suz., die eben an Therese arbeitet. Mir war schwer zu Muth. Sie war schön und gut.―
― Ich las bei ihr etliche schöne Gedichte von Wildg.―
Zu Haus schlimme Stunden.
Mit C. P. Kino, „Die Sehnsucht jeder Frau“, Hotel Imperial genachtm.