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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 30. Juni 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-06-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B03-3.

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Montag, 30. 6. 1930

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Schnitzler, Heinrich an Schnitzler, Arthur [Briefe]

Letztes Objekt aus der Mappe. 22 Br., davon 1 Vis.kte, 27 Ktn 81 Bl. Mit 1 Beil. 1 Bl. Mit 49 Abschr.

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Montag, 30. Juni 1930

30/6 Dictirt Briefe u. dgl.― Die Briefe, die Suz. für mich (glänzend) an Lutz, Mme. Bianquis, Mme. Cabire entwarf, abgesandt.―

Nm. Suz. (zwischen zwei Besuchen), lese ihr die letzten drei Bilder „Zug“ vor, die ihr gefallen.―

Abds. kommt C. P., bringt mir Charlotte Corday. Nachtm. auf der Terrasse. Wie Minna C. P. Erholung wünscht, bricht C. P. in Thränen aus.― ― Ich versuche später zu beruhigen ― all das wegen der Kurreise für 3 Wochen. Sie: es sei was andres ― ob wir uns überhaupt wieder treffen etc. ― hängt von vielem ab … wie ich ihr schreibe etc… All meine Erklärungen, dass diese Trennung nur gut sei, für beide, weist sie immer zurück. Das einzige wäre gewesen ― : zusammen fort … nach diesen schrecklichen Monaten.― Ich bringe sie nach Haus.― Lese noch im Frank Harris (Erinnerungen) weiter.