2/7 Früh R. L.― Behandlung.―
Dict. Briefe u. dgl.―
Zu Tisch (mit Kolap) Helene B. Bücher für die Reise.―
Gegen 5 Suz. Einige Stoffe; das arge, dass ich zu keinem wirkliche Beziehung. Sie ist doch am meisten für den Roman. Sie gegen 8 zur „Weide“.―
Ich H. K. (Nepomuk-Kino) ― wie gestern (doch nach kurzer Spazierfahrt) Schweizerhaus. (Der Kellner von gestern, der mich immer „Herr Chef“ anspricht. Auf meine Frage ― warum … „Is doch eine schöne Ansprach’ … wenn einer neben Ihnen sitzt, und i sprech Sie Herr Chef an ― der denkt sich weiß Gott wer Sie san.“) ― Dann wieder durch den Prater, und noch Spazierfahrt Pötzleinsdorf.― Sie weint viel ― fühlt Veränderung.―
ACDH
Austrian Centre for Digital Humanities
Österreichische Akademie der Wissenschaften
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1010 Wien
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Arthur Schnitzler an Otto P. Schinnerer, 2. 7. 1930
Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)
Schnitzler geht ins Kino, 2. Juli 1930
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.