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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 10. August 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-08-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B2C-6.

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Sonntag, 10. 8. 1930

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Sonntag, 10. August 1930

10/8 St. Moritz.― Heini, Ruth auf mein Zimmer; ich sehe dann von meinem Fenster aus beide im gelben Auto Ludwig’s davonfahren, gegen Maloja;― sie wollen über Como nach Mailand zu Arnoldo.―

Julius kommt Adieusagen, der nach Samaden zu einem Patienten.

Helene fährt mit mir bis Dorf;― ich mit dem Auto (Appel), allein weiter fort. Über Schuls, Grenze ― Landeck. Dort Mittag. Um 3 weiter durchs Innthal, über Imst (Hochroitzpointner) nach Innsbruck, vor 5 dort.― Sonntägliches Provinzleben. Spazieren: Conditorei, dann Hofkirche, dem Theoderich Reverenz erwiesen; Hofgarten, auf einer Bank gesessen; Erinnerungen vieler Art. Am Inn; ziemlich müde;― endlich in dem überfüllten Bahnrest. genachtm.; ins Café Arlberg; um ½11 Abreise; mäßige Nacht.