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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 12. August 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-08-12.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B2E-4.

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Chronik

Dienstag, 12. 8. 1930

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Pollaczek: Schnitzler und ich
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
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Dienstag, 12. August 1930

12/8 Vm. ins Parksan. Hietzing (Feiler);― Gustav, noch ohne Starbrille; doch viel bessere Stimmung.― Schöner Park. Lang auf einer Bank mit ihm. Dr. Freissler; klug, sympathisch, merkwürdig an Burghauser erinnernd. Über Reinhardt und allerlei andres.―

Mittags zu Haus allein.―

Nm. ordnen und herumgespielt, mit Plänen;― neue Umschläge u. dgl.―

Um 7 C. P.;― ermüdende Auseinandersetzung.― Ihr Hass auf Dora. Karlsbader Aufenthalt, ihre ungeheure Einsamkeit, ihre Verzweiflung dort. „Wir hätten zusammen fort müssen, dann wäre alles gut geworden.“ Was ich denn mit meiner „Freiheit“ wolle. ― Gesteht ihre Eifersucht zu … Solle eigentlich geschmeichelt sein. Das Benehmen der Leute … Siegfried Tr.; bös wie immer, hat in Karlsbad [durch] allerlei Äußerungen beunruhigt und verletzt … (ob ich mit O. in St. M. sei etc…). Erzählt von der Begegnung in der Weide;― mit S. C.; von der ich entzückt sei …, u. dgl.― ― ― Wir nachtm. zusammen; ich spiele Klavier; apaisement;― aber doch hoffnungslos. Ich begleite sie hinüber ―