Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 30. September 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-09-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B5F-D.
30/9 Vm. bei Suz., die wegen der Kieferhöhlenentz. zu Bett;― ihre heftigen neuralg. Schmerzen. Doch ist es eine schöne Stunde.― Die Kinder.―
Bei Julius’ zu Tisch.―
Nm. am „Sekundanten“.―
Telef. mit Suz.; auch vor dem Weggehn.―
Bei F. S.’s; wo Schalom Asch; die Hofr. Z.,― Frau v. Zsolnay, Alma und Werfel.― Gespräch über Hugo, dessen Wesen Asch nicht ganz versteht; das geheimnisvolle seines Wesens;― Politisches. Begnadigung Halsmanns, Hofrätin und F. S. erzählen die Hintergründe. Ehrenwort Schobers an Painlevé; anständiges Verhalten der Kirche; intriguantes von Seipel.― Asch über den ungeheuren Schaden, den die Hitlerei im Ausland anrichtet.― Der künftige Krieg.―