Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 9. Oktober 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-10-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B68-2.
9/10 Früh tel. mit Heini, gratulirt.―
Dict. „Zug“.―
Suz. kam nach 12, von Wildgans (der sich auf dem Weg Baronin Schey bemüht hatte, wegen Übersetzung etc. ― nun sich aber offenbar so benahm als wäre sie die Bittstellerin, sich aber dann besann).
Suz. (mit Kolap) zu Tisch ― Ihre Erzählung von ihrer Reise 1921 nach Belluno; zum Grab ihres Bruders, der ― am 1. Nov. 1918 den ― in jeder Hinsicht ― überflüssigen Heldentod gestorben war.― Garten.― Später arbeitet sie an meinem Schreibtisch ihren ersten Artikel für die Revue d’Allemagne;― ich lese zugleich ein Mscrpt. (Stück der Baronin Berger) ― Sie geht um 7.―
― Mit C. P. Kino „Wie werd ich reich und glücklich“; dann Linde soupirt.