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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 30. Oktober 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-10-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B7D-B.

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Chronik

Donnerstag, 30. 10. 1930

Aufenthaltsorte
Arthur Schnitzler digital (Werke 1905–1931)

Der Sekundant, Typoskript

Publikation in Vorbereitung

Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A26b

Datumsangabe auf Blatt von Der Sekundant: »als gerade er kündigten…«

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A43

Datumsangabe auf Blatt von Der Sekundant: »…als gerade er kündigten für mich…«

Mikroverfilmung des Nachlasses

Mappe A225

Datumsangabe auf Blatt von Zug der Schatten

Traumtagebuch

Traum vom 30. Oktober 1930

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur: Der Sekundant [Prosa] (Drucktitel)

Letztes Objekt aus der Mappe. 58 Bl.

Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur: Der Sekundant [Prosa] (Drucktitel)

Letztes Objekt aus der Mappe. ca 56 Bl.

Weiteres

Donnerstag, 30. Oktober 1930

30/10 Gegen 3 mit heftigem Kopfschmerz aufgewacht. Traum, unklar,― im Traum tiefer Schmerz und Ausbruch in Gedenken an Lili.―

Früh tel. mit H. K. (sie wegen ihrer Zahnsache beruhigt).

― Tel. mit Suz. (Rose Marie abendliche Temperatur; Tuberkulin Behandlung;― Tonsillen? Weleminsky;― ev. Gebirge im Jänner.― Brief Rémon: Falconetti wird Reigen ev. März spielen.) ―

Tel. Schinnerer; „Reise Amerika aus geschäftlichen Gründen höchst wünschenswerth“.―

Bubi B.-H. telef.: Telegr. aus N. Y.; ich solle hinüber Première Anatol (Schildkraut jun. Theater) ― ich weiss nichts davon ―

Tel. mit O., von der gestrigen Hochzeit. (Frühstück bei Albus; Vicki Mimi, Louise Koppel und Marianne.― Wann ich komme.― Über „Wahn“ und Rath zur Publication.―)

Helene telef. Gratulation.―

Ditta desgleichen.―

Burgth. (Wildgans und Ratislav tel. wegen Neuaufnahme Liebelei in der alten schlechten Besetzung. Ich bin noch eher für Anatol.―)

Hr. Hein? (Boheme Verlag) telef. Film Reigen,― angeblich Auftrag der Ufa.―

Dr. Hoffmann telef. Hegewald (Beyer) verweigert noch immer Einverständnis Tonfilm Lbl., weil der stumme noch gespielt werde.―

Dictir Secundant (vorläufig Abschluss);― Zug weiter.

― Zu Tisch (mit Kolap) Annie Strial (ihr Mann jetzt Realitätengeschäft).― Die Tochter Lisl macht viel Sorgen … ― Existenz in Salzburg. Erinnerung an Heinis Kindheit.― Ich gebe ihr „Sommerlüfte“ und „Morgengraun“ sowie ein Bild.―

Bubi nochmals telefonirend, wegen neuen Telegramms in gleicher Sache (Anatol). Ich lehne natürlich ab.―

― Tel. mit C. P.

dann mit Suz.

Brief aus Japan von Professor Netke, sowie zwei Bändchen „Sterben“ und eine kleine Sammlung andrer meiner Novellen, deutsche Schulausgabe.―

Hr. Hein, Bohemeverlag,― als Bevollmächtigter einer Berliner Firma (ungenannt) wegen Tonfilm Reigen. Hin und hergerede wegen der indiscutabeln Bedingungen.

― Darüber mit Suz. telef.―

Z. N. bei Louis Friedmann (Blaasstraße) nach Jahren: Prof. Geyer (den ich anfangs immerfort ― für Victor Engländer hielt), Dir. Kratky, Hofr. Ehrhart, und Fr.’s Schwiegersohn (Offizier).― Politisches, Steuerfragen, Lecture, Hofmannsthal;― um 12 zu Haus.

Begann noch Werfels neues Stück zu lesen.― „Reich Gottes in Böhmen“.―