Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 14. November 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-11-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B8C-9.
14/11 Berlin.― Tel. mit Suz. Wien.―
Zu Lili Kraus (Innsbruckerstraße). Ihr dreimonatiges Kind. Geschichte ihrer eintägigen Ehe. Spiele mit ihr 1. Symphonie Beethoven 1. Satz.― Lerne ihre Freundin, mit der sie wohnt ― die Tochter ihres Liebhabers, also Stiefschwester ihres Kindes kennen.
Im Esplanade mit Paul Wiegler gegessen. Er hat die Novelle schon gelesen (durch Krell), sagt sehr gutes, wünscht sie für eins der Ullsteinblätter ― Wir sprechen über seine Literaturgeschichte und andre seiner Bücher ― Dann über Varnhagen, Gentz, Congresszeit und andres historisches.―
Heini und Ruth dazu, Halle und Café.―
Die Telegr. aus Amerika, Eisenmenger. Versuchte Räubereien an den Tonfilmrechten Anatol.―
Dir. Schroeder (Film) besucht mich. Filmangelegenheiten (Tonfilm Liebelei etc.).
Mit O. Dtsch. Theater „Elisabeth“ von Tagger (Bruckner) mit der Straub und Krausz. Sehr starker Eindruck.
Im Espl. soup. mit O., Heini, Ruth, Horch.―
Kabel nach Amerika.