Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 5. Februar 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-02-05.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1BDF-C.
5/2 Semmering. Tel. mit C. P. Wien (die übliche Stimmung)
― telef. mit Suz. Paris (verstand kaum ein Wort).
― Wildgans telef., dass die Wohlgemuth krank;― wahrscheinlich Umbesetzung Pünkösdy.―
Spazierg. Sonnhof. Schnee.―
Nm. holt mich Ernst Lothar ab;― spazieren. Über Reinhardt etc.; es sei Irrtum, dass er absichtlich nichts von mir spiele etc… „Das war alles nur Hofmannsthal ―“ ―
― Er war ganz amüsant, etwas falsch, und von jener täuschenden Herzlichkeit der zufälligen Begegnungen außerhalb Wiens. (Ich übrigens auch.) ―
― Production des Lautenpaares Foltermayer (Alt-Wiener Lieder etc.). Trist.―
Hatte gegen Abend wieder einmal die letzten Scenen „Zug“ gelesen.