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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 6. Mai 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-05-06.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C38-7.

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Chronik

Mittwoch, 6. 5. 1931

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Pollaczek: Schnitzler und ich
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Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
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Schnitzler, Heinrich an Schnitzler, Arthur [Briefe]

Erstes Objekt aus der Mappe. 19 Br., davon 1 Vis.kte, 7 Ktn, 2 Tel. 52 Bl. Mit 28 Abschr.

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Mittwoch, 6. Mai 1931

6/5 R. L. Behandlung ―

Um 10 ― C. P., mit einer thörichten Scene, weil das Auto vor der Thüre gestanden war;― kam nach einem Irrsinnsanfall zu sich;― dann aber steigerte sich die Scene;― immer das gleiche;― bis zu phys. und seelischen Übelkeiten.― Sie ging (ungesehn) erst als Kolap kam.―

Dictirt nur ein paar Briefe.―

― Gestern der Aerger wegen S. Fischer, der mit meiner Nichte Lisa Ludaßy (die ich ihm empfohlen) monatelang verhandelt,― sie nach Berlin kommen liess ― stundenlang sprach, so dass die Angelegenheit als abgeschlossen gelten mußte ― und ihr dann plötzlich nach Wien abschrieb.― Lisa ganz gebrochen, da sie von Zs. durchaus fort wollte und sich schon für engagirt hielt.―

― Nm. kam Suz. mit Hubert, trug Correcturen W. L. ein;― Hubert indess im Garten, dann Jause, und ich spielte Clavier vor.―

Abend zu C. P.; die mich bittet, die Scene von heute früh zu vergessen.― Radio (Männergesangverein).

Zu Haus allein genachtm.―