Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 31. Juli 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-07-31.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1C8E-6.
31/7 Vm. mit C. P. telef., die in die Wohnung Hochschulstr. kommt;― ich zu ihr; absolut nicht zu bewegen, etwas anzunehmen, hat Ring versetzt;― ein Liebesgedicht ihres Bruders nach 25j. Ehe an seine Frau, was sie zu Thränen veranlaßt.― Die unaufgeräumten Zimmer. Das eingerüstete Haus.―
― Ich führe sie im Auto zu der Wohnung ihres Sohnes. Trüber Abschied; sie fährt Abend nach Gastein.― ―
Zu Hause allein gegessen. Nm. ein wenig am „Sekundanten“.
― Gegen Abend Suz.; wir nachtm. auf der Terrasse. Gladys kommt, nachdem sie schon abgesagt; ich spiele ein bischen Clavier.― Begleiten Gladys Ungargasse; ich mit Suz. noch Prater, Lusthaus, und bis zu ihr.―