Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 30. August 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-08-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1CAC-4.
30/8 S.― Tel. mit O., Berlin.― H. K. ruft mich vor der Abreise an.
Kurze Weile bei C. P.― Begegne dann Ferry, den ich zur Herzstation begleite. Fahre nach Hohe Warte, ermüde nach kurzem Spazierg. in Grinzinger Straßen; heim; speise allein.―
Später Nachm.;― „Ruf des Lebens“, „Heimkehr“;― Ferry kommt; hatte langes Gespräch mit C. P.; die auf meinen Vorschlag von Freundschaft und Freiheit eingeht, aber erklärt, es sei eine „Schweinerei“; und sie behalte sich vor, daß auch sie völlige Freiheit habe. Selbstverständlich.― Um 8 kommt Annie; dann C. P.; sie ist so unbeherrscht, dass sie, wie ich ihr die Hand reiche, die ihre brüsk zurückzieht.― Die Stimmung hielt vor.― Ich gab Ferry die Voss. Ausschnitte der Novelle mit.―