Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 11. Oktober 1931, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1931-10-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1CD6-4.
11/10 S.― Gestern Abd. hatt ich noch Brief von Feilchenfeld gefunden ― mit neuer Devisenvorschrift.― Verkauf meiner Papiere nicht möglich;― bekomme nur 200 M. per ― Monat!― ― Dies und andres verursachen mir eine üble Nacht.―
― Tel. mit O. Berlin, die von Nov. an die Wohnung los ist, und mit Plesch wegen einer Stellung zu unterhandeln scheint.―
Tel. mit Suz. (wie täglich 3-5 Mal), mit H. K.―
― Mit C. P. Cobenzl gefahren;― unerhört schöner Herbsttag;― Überfülle.― Begegnung Dr. Thomasberger (Bibliophil. etc.).
― Zu Fuss über Krapfenwaldl zurück; in besonders übelm Befinden.― C. P. speist bei mir. Nachher Terrasse, Sonne. ― Ich erläutre die Bemerkungen zu ihrem Roman.―
Nachm. wie gewöhnlich.
Mit C. P. (Gersthofer) Kino, Eva (Mosheim);― mit C. P. bei „Pohl“ genachtm.