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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 17. April 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-04-17.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E97A-6.

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Mittwoch, 17. 4. 1895

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Wiener Schnitzler
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Mittwoch, 17. April 1895

17/4 Nm. rief mich Paul H. zur Felsen (Josefst. Theater) die grad so rosa dalag wie s. Z. die Wreden.― Mit Mz. I in Klosterneuburg wie so oft in frühern Jahren.― Im Stiftskeller wie einst.― Sehr still noch. Sie rührt mich wieder tief mit ihrer Beharrlichkeit ― und auf der Rückfahrt, wie sie mir bekanntes erzählte ― ihr tägliches Hinlaufen zu mir, vor mein Fenster ― und wie ich sie einmal um zehn Abends allein hatte weggehn lassen.― Auch ihr Betrug wieder berührt.― Auch ihre Eifersucht kam wieder zum Vorschein.― Es war im ganzen traurig: dass jene Zeit nicht wieder kommen kann ― mit keiner andern, aber auch mit ihr nicht.― Auch enervirt mich mein nothgedrungenes Doppelspiel.― Behaglicher fühl ich mich mit Mz. Rh. Aber in Mz. I steckt noch für mich und jedenfalls auch viel mehr ― trotz allem was vorausgegangen oder deswegen ― tiefre, echtre, glühende Liebe.