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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 18. April 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-04-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E97B-5.

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Donnerstag, 18. 4. 1895

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Donnerstag, 18. April 1895

18/4 Vorm. bei Uns mit Mz. Rh. Sie war sonnig ― (Paul Goldmann würde so sagen) und wirkte wohlthätig.― Nm. war Mz. I bei mir ― es war wieder sehr traurig. Wenn ich dich besäße, sagte ich ihr, würde ich dich hassen.― Sie: Nein, dann nicht ― ich quäl dich nimmer.― Aber was soll ich thun! Könnt ich dich nur vergessen.― Abds. mit ihr im Ch. sep.― Sonderbar ist, daß sie sogar den Duft, rein körperlich, für mich verloren hat! Mz. Rh. duftet süßer für mich ― Ihre Lippen sind kühl, und ich leide zwar nicht, wenn ich sie küsse ― aber ich bleib kalt.― Jetzt erst hab ich echte Sehnsucht nach ihr! Denn jetzt ist es ein Sehnen nach unerfüllbarem ― Die von früher kann sie mir nie nie werden!