Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 19. April 1895, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1895-04-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-E97C-4.
19/4 Vorm. bei Uns mit Mz. Rh., die mich aufhellt. Erzählt mir, wie sie auf der Straße verfolgt wurde.― Abend Mz. I spazieren ― erzählte dasselbe. Beide wollen zu Götz gehen.― Mz. hat sowas fahriges, irrendes, ich versteh sie jetzt besser als früher. Ich hab eine große Zärtlichkeit für sie ― aber wenn ich denk sie wieder zu besitzen ists mir furchtbar. Ich sagts ihr auch.― War von schauerlichen Todes- und Krankheitsgedanken gequält ― ununterbrochen ― bin schon rathlos dagegen.― Bei Hugo. Er erzählt mir sein Märchen.― Spielte Billard und Karten (Engel, Schliessmann), mich vor meinen Gedanken zu retten.