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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 27. Juni 1905, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1905-06-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-F77F-1.

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Chronik

Dienstag, 27. 6. 1905

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Otto Brahm an Arthur Schnitzler, 27.6.1905

Quelle: Der Briefwechsel Arthur Schnitzler – Otto Brahm. Vollständige Ausgabe. Hg., eingel. und erl. von Oskar Seidlin. Tübingen: Niemeyer, 1975.

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Dienstag, 27. Juni 1905

27/6 Vm. Besorgungen. Bei Gustav, der sich einige Notizen zur N. E. gemacht hatte und sie mir vorlas. Er bemängelte heute mehr als neulich und ich wurde wieder flauer in Hinsicht auf Erfolgchancen.―

Dann bei Grethl, die sich neulich das Bein gebrochen (wohnen jetzt Franzensring mit schöner Aussicht), mit O. von dort zu Mama (wo Tante Joh. und Arthur Wilheim) ―

Mit Mama Nm. Meistersinger gespielt.―

Nm. einiges zur N. E. notirt.―

Herr Ernst Goth, der es in Berlin nicht weiterbringt besuchte mich. In solchen Besuchen steckt wohl nicht mehr als die Absicht „für alle Fälle Beziehungen aufrecht zu erhalten“.―

Mit O. bei den „Juden“ im Volksth.; mir wurde beinah übel vor Wuth. O. vergoss stromweise Thränen. Reicher war außerordentlich. Paul M. spielte den Schloime brav. Mit ihm nachtmahlten wir im Volksgarten.―