Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 18. November 1909, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1909-11-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FDA0-3.
18/11 Vm. bei Gustav; dann zum Maria-Theresien-Monument, wo Trebitsch mit dem Dichter Stehr, der mich kennenlernen wollte; sie begleiteten mich übern Ring. (Stehr liest heut Abend bei Heller.) (Gespräch über Reinhardt und seine Leute, über Stehrs Beruf (Schullehrer).)
― Nach Hause, dictirt.―
Nm. mühselig und mit ewigem Kopfweh am „Abenteurer“.
Julie Wassermann, wegen des „College“.
Zu Carlos, Volkstheater; mit Gustav und (später) Olga. Anständige Vorstellung. Meine Bewunderung immer höher; und von wahrem Widerwillen erfüllt, gegen die Buben, denen er nicht groß genug. In der Loge bei Mama (Hans, Karl) gestärkt.―