31/10 Vm. dictirt Briefe; Parabel nochmals ganz.
Nm. kam Hofrath Burckhard, hatte wieder Med. gelesen und theilte mir mit, daß er es immer mehr bewundere. Erwägungen hinsichtlich darstellerischer Gefahren (Helene) und Kritik.― Es ist wohlthuend daß jemand wie B. dieses Verhältnis zum M. findet und es ― rückhaltlos ausspricht. Man ist nicht verwöhnt in dieser Hinsicht in unserm Kreise.
Las altes aus dem „Medardus“, wollte Notizen machen „Historie und Erfindung im M.“, ließ es sein.―
Feilte das „Tagebuch“. („Redegonda.“) ―
Obzwar das elende Gezwitscher in meinen Ohren ununterbrochen gleich bleibt, gibt es Tage, an denen es mich ganz besonders wirr und verzweifelt macht. So heute.―
Mit O. nach dem Nachtmahl viele uns noch unbekannte Hugo Wolf Lieder.
ACDH
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Arthur Schnitzler an Robert Adam, 31. 10. 1910
Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 31.10.1910
Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.
Arthur Schnitzler an Zinaida Vengerova, 31. 10. 1910
Quelle: Die Korrespondenz von Arthur Schnitzler mit Isabella Vengerova und Zinaida Vengerova. Herausgegeben von Konstantin Asadowski und Martin Anton Müller. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne, Bd. 30 (2022), S. 7–91.
Schnitzler, Arthur an Czinner, Paul [Briefe]
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