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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 1. November 1910, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1910-11-01.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000B-FEFC-C.

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Chronik

Dienstag, 1. 11. 1910

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Wiener Schnitzler
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Dienstag, 1. November 1910

1/11 Vm. Spaziergang SalmannsdorfSievring.―

Zu Tisch Frau Ella Frankfurter, Nm. mit ihr, O. ein wenig in den Türkenschanzpark.

Frau Guttmann, Annie Strial zum Thee.

― Die „Parabel“ gefeilt.

Nach dem Nachtmahl Lieder mit O.; dann kamen Saltens, später noch Wassermanns. Mühselig dem Gespräch gefolgt. Wieder den Cassian durchgespielt, O. sang dazu, auch ich!―

S. zeigt sich O. gegenüber sehr „besorgt“ über die Länge des Med. „Wie lang wird es denn dauern …“ Und als O. von den Strichen redet … „ja was gestrichen ist, kann nicht durchfallen …“. Ein ähnlich taktvoller Scherz einem Werk S.s gegenüber würd mitlebenslänglichem Haß bestraft werden.―

Welche Wonne diesmal für die gesammte Kritik ― daß sie schon, eh sie sonst das geringste weiß ― „von der Länge“ entsetzt sein kann.―

Begann zu lesen: Bodenstedts Erinnerungen.