27/10 S. Spaziergang Sievring, Dreimarkstein, Pötzleinsdorf; schöner Herbsttag.― Gegen Schluß Prof. Kassowitz, später Familie Mautner gesprochen. Nah von Haus O. und Salten, der immer raide wird, wenn von Bernhardi die Rede.―
Nm. mit O. zu (N. Fr. Pr.) Benedikt (Wohllebengasse) zum Thee. Er sehr angethan vom Bernh., wollte ihn ganz zu Weihnachten, einigten uns auf 3. Akt, Sonntag vor der Berliner Première. Allerlei politisches, insbesondre Balkankrieg. Die Wohnung angesehn.―
Zum Nachtmahl bei uns Zuckerkandls (Vater, Mutter, Sohn), Schmidls. Olga sang.
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 27. 10. 1912
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 27. 10. 1912