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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 29. Dezember 1912, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1912-12-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0211-E.

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Chronik

Sonntag, 29. 12. 1912

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Sonntag, 29. Dezember 1912

29/12 S. Bei Dr. Eger, der mich in die Stadt begleitet. Seine Darmstädter Stellung; der Großherzog, liebenswürdig, klug,― Intelligenz-Snob.― Was er aufführen solle: Ruf, Beatrice, Einsamer Weg. (Je nach seinem Personalstand.)

― Bei Johann Klein; solche Börsenschwankungen noch nicht erlebt.―

Bei Tante Irene; Gustav Frid mit seiner Gattin; am Hausthor kennen gelernt.―

Nm. „Komödiantin“ durchgesehn. Wohl aufzugeben. Der Einaktercyclus Schauspielerstücke zerfällt wohl endgiltig.―

Von Julius, der Annie abholt, laß ich mich, meiner Beschwerden halber, gründlich palpiren. Nichts zu finden. Nerven? Pancreas?―

Stephi zum Nachtmahl.