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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 26. Mai 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-05-26.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-02A5-7.

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Chronik

Montag, 26. 5. 1913

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Raoul Auernheimer an Arthur Schnitzler, 26.5.1913

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

Weiteres

Montag, 26. Mai 1913

26/5 Vm. Novelle weiterdictirt ―

Nm. eine furchtbare Discussion mit O.― und vielleicht entscheidend. Ich ging vielleicht in meinen Ausdrücken zu weit; aber in der Tiefe meiner Seele fühl ich mich nach all den Härten und Rücksichtslosigkeiten und Verletzungen der letzten Zeit entschuldigt. Es wurde bei mir, wie leider so oft, ein wahrer Anfall, während dessen ich Dinge sagte und that, die ich nicht mehr richtig fand und die ich doch nicht unterlassen konnte.― Vernichtet lag ich nachher eine Stunde auf meinem Sessel, an der offnen Balkonthür; schönster Sommertag. Las später Correcturbogen über mich von Reik, ging dann spazieren; Viki nachtmahlt bei uns, ich zeigte alte Logik- und Schulaufsatzhefte, es wurde viel gelacht; später auf der Stiege sprach ich mit ihm über Seelenwanderung u. dergl.―