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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 29. Dezember 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-12-29.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-037E-4.

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Chronik

Montag, 29. 12. 1913

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Gustaf Linden, 29.12.1913

Quelle: Arthur Schnitzler, Gustaf Linden: Ein Briefwechsel. 1907–1929, Wien: Edition Praesens 2005 (Wechselbeziehungen Österreich-Norden, Band 7).

Gedruckte Briefwechsel

Fritz Unruh an Arthur Schnitzler, 29.12.1913

Quelle: Ulrich K. Goldsmith: Der Briefwechsel Fritz von Unruhs mit Arthur Schnitzler. In: Modern Austrian Literature, Jg. 10, 1977, H. 3/4, S. 69-128.

Weiteres

Montag, 29. Dezember 1913

29/12 Früh beim Magistrat, in Pensionsangelegenheit Miss Elsie. Widerlicher Magistratsrath.―

Dictirt Novelle.

Mit O. bei Prof. Mandl (mit Pollak). Er fand (im ganzen unbedenkliche) Veränderungen, die aber ihre Beschwerden, auch die nervösen erklären.―

Thimig kommt, in Sache Eger. Er selbst will absolut die Direktion nicht nehmen, die ihm direct angeboten wird, fürchtet einen entsprechenden Befehl des Kaisers. Gründe einleuchtend: Er wird bald 60, ekelt sich vor Kritik und Presse, und den verschiednen Opportunitätswünschen, denen der Burgdirektor ausgesetzt. Eger scheint ihm der geeignetste Candidat. Aber wir wissen beide nicht, wie Jettel, dessen Verkehr unbekannt und der ein Esel, auf ihn gebracht werden soll. Montenuovo findet ihn zu jung.― Wir schieden wieder als sehr gute … Freunde? … Ja, ohne Mißtraun, und ohne Feindseligkeit, und nach einem ganz lebendigen, zuweilen witzigen, und auch ins allgemeinere gehenden Gespräch; ― also wo gibt es in meiner Nähe „bessre“ Beziehungen.