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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 30. Dezember 1913, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1913-12-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-037F-3.

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Chronik

Dienstag, 30. 12. 1913

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 30. Dezember 1913

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Dienstag, 30. Dezember 1913

30/12 Traum: Hund (ähnlich dem, den ich neulich in Gesellschaft Dr. Kuranda und Frau (Cobenzl) traf) ― zärtlich, aber allzu heftig mit mir, kann reden; was irgendwie rührend ist ― sagt „zwischen Halle und Leipzig“ … Garten einer Heilanstalt? Hotels? ― suche ― wen?, in einem Billardsalon spielen zwei, eine weiße Kugel springt gegen mich und rollt machtlos an mir, neben mir herunter. Zwei Damen besprechen Besuch der Meistersinger in der Volksoper, die einen goldnen Plafond hat, etc.―

Vm. Novelle weiter dictirt.― Mit O. Neujahrsblumen gekauft (für Ress, Tante Irene, Frau Prof. Zuckerkandl, Frau Trebitsch, Bachrach’s, Jenny Mautner).―

Nm. Rechnungen, Statistik. Ungeheure Ausgaben dieses Jahres, über 80tausend! Vorläufig reichen die Einnahmen aus ― aber ―!

Dr. Eger; liest mir Concept Briefs an Hugo vor, dem ich dann auch schreibe.―

Beginne zu lesen Ric. Huch, Der große Krieg in Deutschland.―