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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 10. Jänner 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-01-10.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-038A-5.

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Chronik

Samstag, 10. 1. 1914

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 10. Januar 1914

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Samstag, 10. Jänner 1914

10/1 Traum: Währingerstraße, Vicki, mit irgend jemandem, zu seiner Hinrichtung gehend, in lebhaftem Gespräch; ich zirka 50 Schritte hinter ihm. Ort der Hinrichtung etwa Adlerplatz, mäßiges Gedränge; Vicki mit einem Draht, zu seiner Mutter (die ganz anders, etwa wie ein junges Mädchen aussieht), sie legt ihm den Draht um den Hals, ich bin entsetzt, rufe irgend etwas, sie solle doch lieber um Gnade für ihn flehen, es würde sicher nützen; sie bleibt stumm, Vicki macht ein dédaigneuses Gesicht.

Dictirt „Treulose“.― Zu Tisch Frau Bachrach.―

Mit O. zur Hofr. Zuckerkandl. Viel Leute. Frau Freund sang. Intimere blieben, auch noch circa 24.― Mit Maria Mayer über Rollen etc.; mit Hofr. Leisching (Erinnerungen ans akad. Gymn.) mit Roller über Träume.― Bittners, Spechts, Klimt u. a.― Mit Thadaeus Rittner über seine Doppelsprachigkeit (Polnisch ― Deutsch). Mit Marie Freund über ihren Gesang.―