Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 11. Jänner 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-01-11.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-038B-4.
11/1 S. Unruh holt mich ab, wir fahren bis Sievring, gehn Himmel, Cobenzl, Wildgrube, Kahlenbergerstraße ― Hohe Warte; in schöner mäßig heller Schneelandschaft.― Über Literaten und Dichter, ― die unüberschreitbare Grenze (Zweig,― Heimann, Bab ―); er erzählt mir seinen Komödienstoff (Gebeine der Prinzessin); ich ihm den „Fink“, der ihm sehr gefällt ― Er besorgt nur, einsichtig! ― ein Übermaß an Episoden.― Er erzählt von Hauptmann und seiner Arbeitsweise.―
Zum Thee Baron Winterstein. Über Reik’s Buch (das er noch nicht kennt); und Psychoanalyse überhaupt; Freud, Adler etc.―
Zu Julius, wo Hajeks. Befand mich sehr miserabel und aß nichts. Julius spielt mit Hans eine Mozart Sonate; mit mir einen Mozartsatz. Daheim immer übler.―