Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 2. Dezember 1914, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1914-12-02.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-04CF-7.
2/12 Dictirt Briefe etc. (wieder die Berichtigung für die neutralen Länder; an Zweig etc.) ―
Traum: mit Zweig im Fiaker hügelan, orientalische? Stadt; er führt mich, durchs Helenenthal, nach Sibirien, angeblich auf 6 Monate, ich hege Mißtrauen.―
Mittag mit O. spazierend Ganz, Schönherr, Treßler ― Kunde von Belgrads Fall.―
Gegen Abend Dr. Eichenbaum; möchte, da galizische Zukunft unsicher, eine Bankstelle.― Über einzelne meiner Werke, die ich ihm neulich mitgegeben.―
Zu Tisch Stephi ― die seit gestern Gehalt von 100 Kr. bezieht ― und darüber komisch-ernst verzweifelt. Bisher gewissenhaft, pflichttreu ― jetzt wird sie’s nicht mehr sein können.