Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 22. April 1915, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1915-04-22.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-055B-9.
22/4 Vm. am Fliederbusch und Notizen zum Einakter Eifersucht (in die Casanovaatmosphäre).―
Schönherr holt mich ab; nach Pötzleinsdorf.― Über den Krieg, dann über persönliche Erfahrungen. Er sagt u. a. „Nie bin ich so allein gewesen wie nach dem großen Erfolg von Glaube und Heimat ― selbst meine besten Freunde sind unsicher geworden.“― Über Kritik. Er hat Hugo Ganz der neulich wieder ihn gegen mich ausspielte (Galanteriewaare Liebelei, Anatol) zur Rede gestellt; Ganz erklärte nur ― meine Nachahmer gemeint zu haben. (Aber genannt hat er meine Werke. So feig als perfid ― und gleichgiltig.―) Über Goldmann; Brahm, Minor etc.―
Honorarfragen (Neue Freie Pr.) ―
Nm. am Fliederbusch.―
Spaziergang gegen Pötzleinsdorf.―
Zum Nachtm. Dr. Wittels (über seine Essays Tod etc.); Hofrätin (die gestrigen Gerüchte natürlich falsch), Stephi.―