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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 20. Februar 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-02-20.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-068B-1.

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Chronik

Sonntag, 20. 2. 1916

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 20. Februar 1916

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 20. Februar 1916

20/2 S. Allerlei Träume der letzten Zeit: Mein Großvater sehr gelb, sterbend und mißgelaunt, ich an seinem Bett.― Dr. Wittels in schlecht gemachtem blauem unnatürlich glitzerndem Anzug am Bett O.s, redend, seine Frau (die schon todt ist) geht durchs Zimmer („Unmensch“ Erinnerungen).―

Spazierg. Pötzleinsdorf Sturm, Glatteis. Bei solchen Spaziergängen fast durchaus mit Xenien beschäftigt.

― Nm. bei Direktor Hertzka (Cottage Gremium) ― Kammermusik (Dvorak, Mozart, Beethoven, Schubert), eine kleine begabte Violinvirtuosin Morini; ging, wegen Hitze früher.―

Zum Nachtm. Richard Specht. Über Musikkritik, Incompatibilitäten durch persönliche Beziehungen; Kritik im allgemeinen (anläßlich eines mir von einem Schauspieler in Hildesheim übersandten dortigen Blatts ― wo der Direktor bedroht wird, weil er Liebelei! ― dies Stück, von einem der „gemeingefährlichsten Volksvergifter“ aufführen will ― der Direktor ― gab nach!) ― Sp.s Einfall ein Buch über mich zu schreiben.―