Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 21. Februar 1916, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1916-02-21.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-068C-0.
21/2 Früh O. auf die Bahn begleitet (Graz, Mitwirkung in einem Wohltätigkeits Concert).―
Dictirt „Unmensch“ und allerlei.
Nm. an der Nov. (Unmensch) weiter.
Bei der Hofrätin Zuckerkandl zum Nachtm. mit Zweig, Maria Mayer und Frau Marie v. Winternitz.―
Zw. einiges richtige über die Kriegsschreier unter den Literaten; die sobald es an sie ging, die Begeisterung verloren und schlottern.― Auch dass einer alles mögliche thut, um nicht an die Front zu kommen (― ganz gut ―) um endlich superarbitrirt zu werden ― und dann eine (mag auch sein) glänzende Rede von „unserm Krieg“ gegen Italien hält, ist mir eher zuwider. (Hugo.) ―