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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 3. Februar 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-02-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-07E8-7.

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Chronik

Samstag, 3. 2. 1917

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Wiener Schnitzler
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Samstag, 3. Februar 1917

3/2 Mit Raoul Auernheimer Pötzleinsdorf.― (Allerlei von der N. Fr. Pr.-Wirtschaft, Sternbergs Selbstironie (Bringen wir je eine Notiz über eine 25. Vorstellung von Sch., Schönherr, Hauptmann ―; über Müller sicher. Nur wenn einer ein Schwein ist …).) (Ein Komödiensujet nach einer Episode aus der Education sentimentale ― „Die 2 Freunde“;― über schematisches und Dramenaufbau etc.―)

Arthur Kfm. gegen Mittag. Fühlt sich jetzt besser, nach einer „schlimmen Zeit“. Er ist auf „Gerechtigkeit gestellt“ ― und ward so gewissermaßen irre an der Welt. Sonderbar, die philosophischen Geister. Eine vorgefasste Meinung ― sagen wir System, Weltanschauung ist stärker in ihnen als persönliche und geschichtliche Erfahrung ― selbst bei einem Menschen höchsten Rangs, wie Kfm. es ist.

― Nm. an „Frau des Richters“, „Nachklang“, „Wahnsinn“―

― O. spricht flüchtig von einer Übersiedlung nach Meran in der Zukunft. Es ist wirklich fraglich, wie wir rein materiell nach 2, 3 Jahren hier weiter leben sollen. Überdies Sehnsucht nach Land, Süden.―