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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 4. Februar 1917, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1917-02-04.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-07E9-6.

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Chronik

Sonntag, 4. 2. 1917

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Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 4. Februar 1917

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Sonntag, 4. Februar 1917

4/2 S. Kahlenberg, Schnee und Sonne. Nur mit der Natur verbündet vermag ich den Kampf gegen mein Ohrenleiden aufzunehmen; im geschlossnen Raum unterlieg ich.―

Musikalischer Thee bei uns. Gund Quartett, execut. von Gund, Frl. Kolbe, Hauptm. Biemel, Prof. Auber. Lieder, sang Frau Gund und Lauterburg.― Anwesend Dr. Wellesz und Frau, Schmidls, Jacob, Frl. Zimmermann, Kaufmann, Frisch. Leo Vanjung, Vicki, Stephi, Frieda P., Dr. F. V. Spitzer.― Heini blätterte um; Lili sass aufmerksam da, in Seidenkleid, und mit verschränkten Armen.― Hauptm. Biemel erzählt vom Isonzograun, das er mitgemacht; mit Wellesz über moderne Musik; mit Leo über meine Unfähigkeit der Concentration.― Jacob fragt O.: „Warum haben Sie Martha nicht eingeladen“; sie sagt unsre Gründe.―

Frisch, Kfm. und Stephi bleiben zum Nachtm. Der Abbruch der Beziehungen mit Amerika; die Kohlennoth; allerlei von Trebitsch u. dergl.―

Träumte heut Nacht: Karpath (der Musikkritiker) bringt Artikel, um den Kaiser zu veranlassen, ihn (K.) zu fordern; er deutet in den Artikeln (wie?) an, dass er früher mit Zita ein Verhältnis gehabt hat.―