Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Donnerstag, 30. Jänner 1919, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1919-01-30.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0ABD-5.

Download

Chronik

Donnerstag, 30. 1. 1919

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Donnerstag, 30. Jänner 1919

30/1 Briefe (K) sortirt.―

Dr. Alb. Blanco, von der span. Botschaft, wegen Übersetzungsrecht „Liebelei“; fährt in wenigen Tagen nach Madrid. (In Spanien existirt bisher nur Absch.-souper übersetzt!) ―

Tgb. 93 weiter; wie lebendig wird alles wieder. Seltsam, wenn ich solche Dinge lese, besonders wenn O.― wie heut, überdies mit den Kindern fort ist ― Raum und Zeit werden Fiction. Werden?― „Gefühl des unaufhaltsamen Alterns ―“ wann?― Vor ― 26 Jahren!― Die „Eifersucht“ Soph. L.’s auf das 5j. kleine Mädchen;― kein Zweifel daß es Stephi war!―

O. kam mit den Kindern von Roberts; Szell hatte sie begleitet, vorgespielt: Lili ganz eingenommen. Wen hast du nun lieber, fragt man sie, Vicki, oder Szell.― Sie: Ich habe den Vicki lieber als den Sz., den Sz. lieber als Vicki

Sah „Frau des Richters“ durch und das Scenar. Davos.―