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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 18. April 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-04-18.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C78-1.

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Chronik

Sonntag, 18. 4. 1920

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Traumtagebuch

Traum vom 18. April 1920

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 18. April 1920

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

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Sonntag, 18. April 1920

18/4 Traum. In meinem Haus im 2. Stock plötzlich keine Stiege da, fürchte hinunterzufallen. Schwindelgefühl. Dann begegnet mir im 1. Stock Stiege Paul Goldmann mit umgehängtem Rock, sehr gut aussehend, ich wundere mich ein wenig über seinen Besuch.

Spaziergang PötzleinsdorfNeuwaldegg ― Rieglerhütte ― Sophienalpe ― Hameau. Dort Begegnung mit Dr. Witrofsky. Mit ihm hinunter nach Salmannsdorf. Auf halbem Weg Sturz. Dr. W. und ein anderer Herr sind behilflich. Heftigste Schmerzen im rechten Arm. Unbeweglichkeit, sitze ein paar Minuten mit leichten Ueblichkeiten ein paar Schritte vom Wege abseits. Notbinde mit meiner Schärpe. Dr. W. begleitet mich Autobus ― Tram nachhause. Zuhause Frau Dr. Vilma L. aus Maria Grün zurück. Sie und Dr. L. speisen bei uns, gleich nach Tisch Julius, macht mir einen Verband. Prellung, möglicherweise Knochensplitter oder Kapselriss. Unbedeutende Schmerzhaftigkeit bei Ruhe. Bewegung ziemlich unmöglich. Den Nachmittag mit L.’s bis zum späten Nachmittag im Garten in allerlei Gesprächen.

Den Abend ganz wie gewöhnlich, ganz leidliche Nacht.