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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Montag, 19. April 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-04-19.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0C79-0.

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Montag, 19. 4. 1920

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Montag, 19. April 1920

19/4 Dr. Lichtenstern holt mich ab wegen Röntgenisierung.

Nachts waren Journalisten dagewesen, die Heini vom Fenster aus grob abwies. Heute Früh leider Notiz im Morgen.

Röntgenuntersuchung durch Schwester Hermine. Absplitterung des Tuberculum majus.

Nachmittag. Richard und Paula.

Den Nachmittag im Garten. Julius.

Beginne Shakespeare Julius Cäsar zum ersten Mal englisch zu lesen (mit beigedruckter Schlegelscher Uebersetzung).

N. d. N. A. Kfm. Schwierigkeiten des Märchens. Ich spreche von der Unvorstellbarkeit des Wahnsinnigwerdens. Er erklärt, dass ihm das auch für seine Person vollkommen unvorstellbar erscheine und denkt gar nicht daran, dass jener Zustand vor zwei Jahren im pathologischen Sinn unzweifelhaft als Psychose zu deuten war. Dann Autobiographisches, insbesondere über meinen Vater.