Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 3. September 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-09-03.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D02-4.
3/9 Früh bei Lili.
Spazierg. um den See.― (Noch immer kein schönes Wetter.) ―
Nm. mit Lili beim Conditor gejaust, mit ihr zu Askonas’, dann im Regen mit ihr spazieren; endlich wieder mit ihr Salzbergstr., wo ich Klavier spielte und ein wenig am „Weiher“ versuche.
Begegne Christiane (Hugo Tochter). Onkel Hans ist da (der Bruder Gertys, früher Maler, Convertit ― Ordensbruder, lebt in Rom). Jetzt Urlaub, wohnt (Gelübde der Armut) bei Bauern. Wie er hier bei seinen Gastgebern erscheint,― rufen sie aus: „Jessas,― muß der Herr von Schlesinger in so ein’ Aufzug daherkommen!“ ―
― Beim Seewirth mit Auernheimers und Kfm.―