Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 9. November 1920, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1920-11-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0D45-9.
9/11 Nachricht der amerik. Bank über die von der Firma eingezahlten 4.000 D. (eigentlich 5,― nur fällt 20% an die Agenten) ― ― nach dem jetzigen Kurs über 1½, fast 2 Mill.;― also ungefähr was ich in 25 Jahren mit allen meinen Sachen zusammen in der Welt verdient! Die ganze Blödsinnigkeit unsrer künstlerischen ― und finanziellen Zustände drückt sich darin aus!―
Nach Hietzing zu Popper. Im gleichen.―
Beim Phot. Loewy. Bilder. Nahm mich noch einige Mal auf.―
Nm. am Weiher ― Scene Freiherr ― Sylvester im 3. Akt ― mir kamen tiefe Thränen als ich die Stelle niederschrieb ― „nie wieder erringst du ein Herz, das du verlorst …“!
Mit R. L. Opernkino; mir ward nicht wohl;― im Rössl genachtm. ― nah den Paulanern. Versunkne Erinnerungen. Vergleiche.
Nm. hatte Dir. Robert wieder telefonirt, glänzende Anerbietungen wegen Reigen …
So wirkt mancher Tag fast wie ein Symbol eines bestimmten Lebensabschnittes.