Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Freitag, 16. September 1921, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1921-09-16.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-0E7C-B.
16/9 Vm. Verlag Karczag. Mit Frl. Herz geschäftliches.―
Lehar, wir begrüßten uns, Karczag kam dazu und erträumte sich eine Operette.―
― Auf dem Ring Gf. Sizzo-Noris, wir sprachen Politik, er entwarf ein vorzügliches Charakterbild Berchtolds wie ein Symbol des Oesterreichertums.―
Zur Hofrätin;― nach Bericht der Frau Dr. Bien will Alma O. nicht bei sich haben, und auch Annie Koller scheint übel auf sie zu sprechen;― insbesondre aber erklärt Werfel (wie es scheint, aus Sympathie für mich!) daß er dagegen sei …― Ja, heimatlos ― und noch mehr als sie ahnt. Dies ist eine „moralische“ Erzählung, die’s ein bischen eilig hat.
Nm. Verführer vorgenommen;― Notizen zum 1. Akt.
Mit H. K. Windmühlhöhe spazieren. Bank im Mondschein. Beim „Kratzer“.―