28/11 Vm. bei Gisa.
Burgth. Gen. Probe Richter von Zalamea;― das Stück bleibt hinreißend.―
Nm. am „Verf.“ ―
C. P. bei mir, nachher mit ihr Kino (Polikuschka).
Träumte heute, daß ich in einer Art Kurort zwei Bergstöcke kaufen will, in einem Kiosk;― irgend wie geheimnisvoll, denn ich lasse C. P. hinter mir zurück; dann merke ich, es sind nicht Bergstöcke, sondern ein zopfartig aus zwei Stäben gewundnes schmales Stöckchen und eine kurze Reitpeitsche; ich will sie (auch im geheimen) umtauschen;― die Verkäuferin soll morgen früh auf Urlaub gehn,― ich sitze auf einer Hotel Terrasse, am Meer?, vor einem Pianino?,― Sonne; eine Dame mit Kind,― der ich Platz räumen will,― dann kommt die Verkäuferin, in hochgeschlossnem schwarzen Kleid, vornehm,― irgendwie ein Gemisch aus der Aurelie meines Stücks,― und H. K.,― ich trage ihr meinen Wunsch wegen der Stöcke vor;― mit der Bemerkung, daß wir uns ja nie wiedersehen werden ―
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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. (https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/)
Filmvorführung von Polikuschka, 28.11.1923
Generalprobe von Der Richter von Zalamea, 28.11.1923
Arthur Schnitzler an Arnold Pressburger, 28.11.1923
Quelle: Hans Peter Buohler: Arthur Schnitzlers »Medardus Affairen« Teil 1: Korrespondenzen. In: Hofmannsthal-Jahrbuch ⋅ Zur europäischen Moderne, Jg. 19 (2011), S. 79–215.
Traum vom 28. November 1923
Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)
Schnitzler geht ins Kino, 28. November 1923
Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.