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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 8. März 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-03-08.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1203-C.

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Chronik

Samstag, 8. 3. 1924

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Schnitzler im Tuchlaubenkino, 8. März 1924

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

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Samstag, 8. März 1924

8/3 Die Morgenstunden sind wieder arg, mit Kopf- und Herzdruck; und Depression mit Erbitterung bis zu Thränen.― Dictirt u. dgl.

Nm. Rout beim Bundespraesidenten. Sprach Richard Strauß („viel Aerger und Sorgen“;― Rückkehr des Sohnes aus Aegypten), Hans Müller (Occultismus und Spiritismus), Auernheimer, Gf. Dubsky (Orska und Roland), Zeska (soll seinem Sohn Medardus schicken ― er spielte ihn neulich).―

Im Tuchlaubenkino („Erzwungne Liebe“) ―

Mit H. K., nach vorherigem Spaziergang Opernrest.― Ch. s. (sie hatte zuerst wegen ihres „Freundes“ mich gebeten, ins Rest. mit ihr zu gehen, weil sie die „Sensation“ genießen wollte, wenn er mit seiner ― Frau wehrlos dort sitzen müsse;― aber ich zog vor sie darum zu bringen).

― Der Tag unter der Nachwirkung eines Briefs von O. an Lili in dem sie selbst einen Gruß für mich vermeidet (da ich ihr fast 2 Monate nicht schrieb).―