Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 9. März 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-03-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1204-B.

Download

Chronik

Sonntag, 9. 3. 1924

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 9. März 1924

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Sonntag, 9. März 1924

9/3 Gestern ein Traum von verschiedenen Einkäufen, die Lili gemacht, darunter eine Art Aquarium; ein paar Goldfische fallen heraus, zappeln auf dem Tisch;― ich weise sie an, die Thierchen anzufassen, wundre mich, daß es sie nicht graust.

Heute ein Traum, daß eine Art wüthender Katze sehr klein in einem Hof umherrast ― Salten erfasst sie mit einer Art Harpune, um die sie sich dreht und in umherspritzendes Blut, Fleisch zerfällt, wovon S. mehr beschmutzt wird als ich. Er scheint mir gefährdet,― ich steige oder fahre vier Stock hinauf,― dort oben, im Deutschen Volksth. wohnt Salten nemlich, irgendwie Atelier-haft;― ich will ihn warnen; plötzlich beim Wagen, einsteigend erkläre ich ihm, er müsse sich jedenfalls im Pasteurinstitut impfen lassen (und frage mich, ob ich nicht auch).― Trotz dieses sehr peinlichen und mehr noch widerlichen Traums schlief ich sieben Stunden und wachte ohne Kopfschmerzen auf.―

Vm. bei C. P.

Nm. schrieb ich weiter an dem Einakter (Luisenhof) an der Nov. (Bezahlt) und feilte weiter an Fr. d. R.―