Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Samstag, 27. September 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-09-27.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-12CE-8.
27/9 Probe (mit Aslan und Wohlgemuth 3. Akt; allerlei über das Stück hinausgehende besprochen).―
― Nm. an der Doppelnov.―
Mit C. P. Votivkino („Prater“); dann Pilsenetzer;― es ging leidlich, bis wieder ihre Eifersüchteleien anfingen.―
O. und Lili kamen aus „Lohengrin“.
― Formel ihres Wesens: dass sie nur so lang erträglich bleibt, wenn die Umgebung sich sofort nach ihrem Willen, nach ihrer Stimmung, nach ihrer Bequemlichkeit einstellt ― auch wenn ihr Wille, ihre Laune eben erst gewechselt hat,― und dass sie sich andernfalls je nachdem mit Übellaune, Verachtung, Hass revanchirt ― wenn dieser Eigenschaft nicht sofort Rechnung getragen wird ― (Die Formel beruhigte mich.)