Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 28. September 1924, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1924-09-28.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-12CF-7.

Download

Chronik

Sonntag, 28. 9. 1924

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Sonntag, 28. September 1924

28/9 S. Krämpfe die ganze Nacht (zum Theil wohl aus Nervengründen; schlief fast gar nicht).

Vm. kam O. ― wieder mit Bedenken wegen Frl. S.; (darauf hin angelegt, dass Wucki bleibt und O. auch möglichst lang). Lili ― die ohnedies zu Melancholie neige … werde in Frl. S.s Gesellschaft „verkommen“ u. s. w.; ich war erbittert; es kam zu einer Scene, die unsern schlimmsten Eheszenen wenig nachgab;― insbesondre als sie mir vorwarf, ich habe ihr die „Kinder genommen“. (Es kam heute heraus, wie die B.-B. Gesellschaft ― nur von ihr selbst unterrichtet, ihren Standpunkt unterstützt …) Nachdem wir einander die bittersten Dinge gesagt; ― schlug die Stimmung um ― bei ihr bis zu Zärtlichkeit.

Zu Tisch Gerty Rheinhardt.―

Gegen Abend Kolap, dictirt, aphoristisches, Weiher.―

Z. N. auch der Hofrath.

Noch ziemlich matt.―