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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Sonntag, 24. April 1927, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1927-04-24.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1678-5.

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Chronik

Sonntag, 24. 4. 1927

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Clara Katharina Pollaczek, 24. 4. 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

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Sonntag, 24. April 1927

24/4 Venedig. S.― Nach S. Polo, zu Alma Mahler.― Annie M., Maria M.; dann Alma und ihre Mutter. (Der Aufruf gegen die Einheitsliste, von dem Werfel mir gesprochen, den er mir aber, auf meine ablehnende Haltung nicht geschickt;― Fel. S. hat ihn im Sinne der sozialdem. Partei verschärft;― Almas Name ohne ihre Zustimmung war mitunterschrieben;― sie protestirt telegrafisch. Tandler, der Sozialdemokrat ― der mit ihr bei Sacher nachtmahlt, und, als Antialkoholiker ― sein Glas Wein vor ihren Platz stellt und trinkt;― stolz, dass die Kellner ihn als Herrn Stadtrath erkennen. Was für ein Volk!― An F. S. aber als vollkommener „Figur“ muss man fast seine Freude haben.) Alma begleitet mich zurück. Über Arnoldo und die Zukunft.

Mit Lili und Arnoldo im Giorgione gespeist.

Nm. (Briefe), Lecture. Las F. S. Roman Martin Overbeck;― verlogen, dumm und schlecht geschrieben.

Spaziergang. (Colleoni etc.) ―

Im Hotel mit Lili und A. gegessen;― bei „Florian“.―