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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Mittwoch, 15. Jänner 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-01-15.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1A5D-0.

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Chronik

Mittwoch, 15. 1. 1930

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
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Mittwoch, 15. Jänner 1930

15/1 Nach guter Nacht Ankunft Wien.― Bald zu C. P. (nach vorherigem Telefon; auch mit Kolap).― Sie ist absichtlich reservirt, kühl;― empfindet ja ganz richtig ― nur „localisirt falsch“.―

Ein wunderbarer Brief aus Paris.―

Den Nachm. über geordnet u. s. w.

Telef. von H. K. und E. K.

Z. N. C. P. Mühseliges Gespräch. Ihre Verstimmung ― wegen Berlin. Dummes Gehetz; auch von Alma, die ihr erzählt, ich habe sie bei Tr. wegen O. „zur Rede gestellt“. ― Ihre Schwägerin wieder,― sie Cl. sei so verändert ― offenbar weil sie sich wegen Berlin kränke ― Und so allerlei Klatsch. Doch sie käme über alles weg (sagt sie) wenn ich nicht so unzärtlich sei u. s. w.― Sie: „Man wird es weiter schleppen.“ ― Ich sprach von seelischer Zerrüttung … Sie. Nur mein innrer Conflict. ― Und sie denkt immer: O …―