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Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 9. September 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-09-09.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B4A-4.

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Chronik

Dienstag, 9. 9. 1930

Aufenthaltsorte
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 9. September 1930

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

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Dienstag, 9. September 1930

9/9 Marienbad. Traum; dass ich dem Architekten Sieber eine Rechnung von 3 Millionen 200.000 zu zahlen, und außerdem noch 3 Millionen (wem?) schuldig. Lache, da Zahlung undenkbar. (Deutung: die Nachricht der großen Reparaturen im Hause;― Byron biographisches.) Dann, im Hause von Hugo, der schon todt ― Dämmerhaft, Gerty in Trauer;― ich hab um ½10 zu thun, Abreise oder dgl.― Spreche ― dann mit Hugo, der das Stück von Unruh vertheidigt, zu meinem Aerger, ich spür das opportunist. Verhältnis zu Reinhardt; Hugo lobt die Grundidee des Stücks ― ungefähr: Beschmutzung des Reinen durch Oeffentlichkeit etc.

Abreise gegen Mittag. Im gleichen Waggon Aug. Fechner, „loustic“ wie immer, Anekdoten etc.― Ich lese „Magier“ zu Ende, und Zeitungen.― Fechner Großonkel von Denise Heller,― wodurch die Rede auch flüchtig auf Suz. kam.―

Ankunft Wien 8 Uhr Abd. Ich bringe C. P. nach Haus und finde mein Haus eingerüstet; Arbeiten in vollem Gang.―

― Eine Karte von Suz.― Parte von Fanny Reich, die am 25. August gestorben ist. Ich hatte sie viele Jahrzehnte nicht mehr gesehn. Es ist über 30 Jahre her, dass Bertha Garlan erlebt wurde.―