Arthur Schnitzler: Tagebuch 1879–1931. Digitale Ausgabe. Herausgegeben von Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 2021. Dienstag, 14. Oktober 1930, https://schnitzler-tagebuch.acdh.oeaw.ac.at/entry__1930-10-14.html (Stand 14. 7. 2026), PID: http://hdl.handle.net/21.11115/0000-000C-1B6D-D.
14/10 Vm. bei C. P.― Annahme Charlotte Corday Burg ihre letzte Hoffnung;― dann Abreise.― Unhaltbarkeit unsrer Beziehung wie jetzt. Sie sagte sehr viel richtiges, kluges;― ich war behindert, dass mir der Mund verschlossen war;― trotzdem sie Wahrheit wünschte. Ihr Verdacht ― Georg. B.!― ― Während ich dort war ― eine Sendung von Suz.― (Lexicon und die übersetzten Verse Schwestern.―)
Zu Tisch bei Gisa.― Mit ihr über meine Situation.
Gegen 4 zu Suz.; mich ausgesprochen.― Die Kinder ― Rose Marie trägt Verse vor.―
Um 6 nach Hause.―
Um 8 zu C. P. Sie redete klug und ruhig; sie ergriff mich. Im Grund hat sie nur den einen Fehler, dass ich sie nicht liebe ― nicht genug ― liebe,― richtiger: dass ich eine andre liebe.―
Allein zu Hause genachtm.;― vorher noch Anruf von Suz.―